Interreg Rhein - Bodensee
Die EU-Kommission hat einem Förderprogramm für die Grenzregion Schweiz - Deutschland - Österreich - Liechtenstein grünes Licht erteilt. Für das Programm stellt die EU im Rahmen von Interreg III 17.5 Millionen Euro bereit. Das bis 2006 laufende Förderprogramm umfasst die Region Alpenrhein - Bodensee - Hochrhein. Schwerpunkt sind eine bessere grenzüberschreitende Kooperation in der Raumplanung, Umweltfragen und die Koordination von Massnahmen für die regionale Wirtschaft. Die Schweizer Seite steuert gemäss Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft 7.4 Millionen Euro (11.1 Millionen Franken) bei. Beteiligt sind die neun Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, Graubünden, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich. NZZ. 20./21. 10. 2001, S. 14. Für die Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Italien und der Schweiz im Zeitraum 2000 bis 2006 insgesamt 74.4 Millionen Euro genehmigt. Davon kommen 25.6 Millionen Euro aus Gemeinschaftsmitteln. Die verbleibenden 48.8 Millionen Euro werden vom italienischen Staat und von den betroffenen regionalen Haushalten von Aosta, der Lombardei, dem Piemont und von Bozen aufgebracht. Nach Auskunft der Bundesverwaltung in Bern beteiligen sich auf schweizerischer Seite die Kantone Graubünden, Tessin und Wallis als Partner. Für die Kofinanzierung der Projekte würden rund 10 Millionen Euro (etwa 16 Millionen Schweizerfranken) bereitgestellt, von denen rund 30 Prozent auf den Bund und 60 Prozent auf die drei Kantone entfielen. Das Gesamtprogramm und die konkreten Einzelprojekte wurden von den interessierten italienischen Regionen und den drei Schweizer Kantonen gemeinsam ausgesucht und entwickelt und anschliessend in den nationalen Hauptstädten und - sofern es sich um EU-Regionen handelt - in Brüssel zur Kofinanzierung angemeldet. Insgesamt investiert die EU im Rahmen des Interreg III-Programms von 2000- 2006 4.875 Milliarden Euro. NZZ. 25.9.01, S. 13
