EU-Energiegipfel
Anfang Februar 2011 hat der EU - Energiegipfel stattgefunden. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten haben sich in Brüssel auf einen Investitionsplan fur die EU-Stromnetzinfrastruktur verständigt. Bis 2015 solI kein Mitgliedstaat mehr vom gemeinsamen Stromnetz abgeschnitten sein. Die Finanzierung für den Netzausbau soll weitestgehend über die Netzbetreiber geregelt und über die Strompreise finanziert werden. Nur in einigen Fällen sollen in abgelegenen Regionen begrenzt öffentliche Mittel bereitgestellt werden. Im Bereich Energieeffizienz machten die 27 Staatschefs keine verbindlichen Zu- sagen. Sie erkannten zwar an, dassEuropa das Ziel einer 20-prozentigen Energieeinsparung bis 2020 verfehlen würde, wollen aber erst nach einer Oberprüfung 2013 weitere Schritte erwägen. Detailliertere Massnahmen würden auch im kommenden Energieeffizienzaktionsplan veröffentlicht werden. Das Europaische Umweltbüro (EEB) kritisierte die Ergebnisse des Gipfels. Die wenigen konkreten Massnahmen seien angesichts der zentralen Herausforderungen zur Energieeinsparungen nicht ausreichend.
Schlussfolgerungen: www.kurzlink.de/schlussflg-O40211; Reaktion EEB: www.eeb.org (News - 4 February); Deutsche Verbande: www.kurzlink.de/fordverb ; umwelt aktuell, März 2011, S. 12
